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Rechnungsprogramm für Berater: Kostenlos und ohne Buchhaltungsstudium

Als Berater willst du beraten, nicht Formulare ausfüllen. Welches Rechnungsprogramm kostenlos funktioniert – und worauf du achten solltest.

21. Mai 20265 Minuten Lesezeit

Du bist Berater. Dein Geld verdienst du mit deinem Kopf, deiner Erfahrung, deinen Analysen. Nicht damit, stundenlang Rechnungen zusammenzuklicken. Trotzdem fressen viele selbstständige Berater jede Woche wertvolle Zeit damit, Rechnungen in Word-Vorlagen zu tippen, PDFs zu exportieren, Rechnungsnummern manuell zu vergeben – und trotzdem nicht sicher zu sein, ob das alles steuerlich korrekt ist.

Ein gutes Rechnungsprogramm für Berater löst genau das: kostenlos starten, schnell eine professionelle Rechnung raus, weiter beraten. Was du dafür brauchst und welche Tools das wirklich leisten, erfährst du hier.

Warum Berater besondere Anforderungen haben

Handwerker rechnen oft nach Stunden plus Material ab. Berater haben häufig komplexere Strukturen: Tagessätze, Projektpauschalen, Retainer-Modelle, manchmal auch Reisekosten als separate Position. Dazu kommt, dass viele Berater international tätig sind – mit Kunden aus der EU oder außerhalb – was die Umsatzsteuer verkompliziert.

Was du also brauchst, ist kein simples Tool für "500 € Handwerkerleistung". Du brauchst etwas, das:

  • Verschiedene Positionen flexibel abbildet (Tagessatz, Aufwand, Auslagen)
  • Mehrwertsteuer korrekt handhabt – auch 0 % für internationale Kunden
  • Eine nachvollziehbare Rechnungsnummerierung führt
  • Professionell aussieht, ohne dass du Designer sein musst

Und idealerweise kostet es nichts oder zumindest nicht viel.

Was ein kostenloses Rechnungsprogramm können muss

"Kostenlos" bedeutet nicht "schlecht" – aber du musst wissen, wonach du schaust. Viele Tools locken mit "kostenlos", verstecken dann aber wichtige Funktionen hinter einer Paywall: PDF-Export, mehr als 5 Rechnungen pro Monat, eigenes Logo, Kundenhistorie.

Für Berater im Einzelbetrieb reicht oft ein Basispaket völlig aus. Worauf du trotzdem nicht verzichten solltest:

Pflichtangaben automatisch: Deine Rechnungsnummer, Steuernummer, Leistungsdatum, Zahlungsziel – das muss das Tool automatisch einfügen. Fehlende Pflichtangaben können zu Problemen mit dem Finanzamt führen.

PDF-Export: Die Rechnung muss als PDF rausgehen können. Per E-Mail, per WhatsApp, per Link – egal. Aber PDF.

Wiederkehrende Kunden: Wenn du regelmäßig dieselben Kunden abrechnest, willst du deren Daten nicht jedes Mal neu eintippen.

Mobile Nutzung: Als Berater bist du oft unterwegs. Eine App, die auch auf dem Handy funktioniert, spart dir den Umweg über den Laptop.

Die ehrliche Wahrheit über Excel und Word

Viele Berater starten mit einer Word-Vorlage oder einer Excel-Tabelle. Das funktioniert am Anfang – bis es nicht mehr funktioniert. Die Probleme kommen schleichend:

Du vergisst, die Rechnungsnummer hochzuzählen. Du überschreibst versehentlich eine alte Rechnung. Du weißt nicht mehr, welche Rechnungen bezahlt wurden und welche noch offen sind. Du musst für jede Rechnung manuell eine neue Datei anlegen, umbenennen, abspeichern.

Spätestens wenn dein Steuerberater nach einer übersichtlichen Aufstellung fragt, merkst du: Die Exceldatei aus 2024 ist kein Buchhaltungssystem. Es ist ein gut gemeintes Chaos.

Das Gute: Der Wechsel zu einem echten Rechnungsprogramm dauert weniger als eine Stunde – einmalig.

So findest du das richtige Tool als Berater

Mein Tipp: Fang nicht mit dem teuersten oder bekanntesten Tool an. Fang mit dem einfachsten an, das deine aktuellen Anforderungen erfüllt.

Für die meisten Berater im Einzelbetrieb heißt das:

  • Kunden anlegen
  • Rechnungen erstellen mit flexiblen Positionen
  • PDF exportieren oder direkt versenden
  • Bezahlt/offen markieren

Mehr brauchst du in der Regel nicht. Buchhaltung, Steuer-Exports, DATEV-Schnittstellen – das ist etwas für später oder für deinen Steuerberater.

fertiggemacht ist genau für diese Phase gebaut: Du legst deinen Kunden an, trägst Positionen ein (Tagessatz, Projektpauschale, Reisekosten – was auch immer), und hast in zwei Minuten eine fertige, professionell aussehende Rechnung als PDF. Die App läuft auf iPhone und Android, du kannst die Rechnung direkt per WhatsApp oder E-Mail versenden, und die Rechnungsnummerierung läuft automatisch.

Kein Abo, kein Buchhaltungsstudium, kein Papierkrieg.

Was danach kommt

Wenn dein Beratungsgeschäft wächst – mehr Kunden, internationale Projekte, vielleicht Angestellte – wirst du irgendwann mehr brauchen. Dann lohnt sich der Blick auf vollständige Buchhaltungslösungen wie Lexoffice oder sevDesk.

Aber ehrlich gesagt: Die meisten Einzelberater brauchen das gar nicht. Sie brauchen etwas, das schnell geht, korrekt ist, und professionell wirkt. Nicht mehr.


Wenn du als Berater endlich aufhören willst, Rechnungen manuell zusammenzubauen, probiere fertiggemacht aus. Kostenlos starten, erste Rechnung in zwei Minuten – und danach nie wieder über Rechnungsnummern nachdenken.

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