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Angebot per WhatsApp an Kunden senden: So funktioniert es als Handwerker

Kunden reagieren auf WhatsApp schneller als auf E-Mails. Wie du als Handwerker Angebote direkt per WhatsApp sendest – professionell und in zwei Minuten.

04. Mai 20265 Minuten Lesezeit

Kunden reagieren auf WhatsApp in Minuten – auf E-Mails manchmal erst nach Tagen. Wer als Handwerker ein Angebot per WhatsApp an Kunden senden kann, ist schneller als die Konkurrenz und hinterlässt dabei einen modernen Eindruck. Klingt gut? Ist es auch – wenn man es richtig macht.

Warum WhatsApp für Handwerker so praktisch ist

Die meisten Privatkunden haben WhatsApp permanent griffbereit. Wenn du nach einem Vor-Ort-Termin das Angebot direkt per WhatsApp schickst, liegt es innerhalb von Sekunden beim Kunden – nicht irgendwo im Spam-Ordner oder vergessen in der Inbox. Das Ergebnis: kürzere Reaktionszeiten, weniger „Ich habe nichts erhalten"-Anrufe und mehr abgeschlossene Aufträge.

Aber: Ein Screenshot aus Excel oder eine selbst zusammengeklickte Tabelle sieht schnell unprofessionell aus. Wenn du schon über WhatsApp kommunizierst, sollte das Angebot trotzdem sauber wirken – mit deinem Logo, allen Positionen und den richtigen Angaben. Sonst gibst du Vertrauen ab, bevor der Auftrag überhaupt angefangen hat.

So sendest du ein Angebot professionell per WhatsApp

Der einfachste Weg: Du erstellst das Angebot in einer App, die dir automatisch eine fertige PDF generiert, und teilst diese direkt über WhatsApp. Mit fertiggemacht läuft das so:

  1. Angebot anlegen – du tippst Positionen, Preise und Kundendaten ein
  2. PDF generieren – die App erstellt daraus eine druckfertige, professionelle Datei
  3. Teilen – du tippst auf „Teilen" und wählst WhatsApp aus
  4. Fertig – der Kunde bekommt das Angebot direkt auf sein Handy

Das klingt simpel, ist es aber auch. Die ganze Sache dauert keine zwei Minuten. Der entscheidende Vorteil gegenüber einer selbst gebastelten Word-Vorlage: Die PDF sieht jedes Mal gleich aus, enthält alle Pflichtangaben und du musst dich nicht um Formatierung oder fehlende Felder kümmern.

WhatsApp Angebot senden – was rechtlich zu beachten ist

Ein Angebot per WhatsApp ist rechtlich genauso bindend wie eines per E-Mail oder Post – sofern der Inhalt vollständig ist. Das bedeutet: Auch wenn du es über WhatsApp schickst, müssen alle wichtigen Angaben drauf sein.

Das sind mindestens:

  • Dein Name oder Firmenname und deine Adresse
  • Datum des Angebots
  • Leistungsbeschreibung mit Einzelpreisen
  • Gültigkeitsdauer des Angebots
  • Netto- und Bruttopreise (oder der Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung)

Wenn du Kleinunternehmer bist, gehört der entsprechende Hinweis auf jedes Angebot und jede Rechnung. In fertiggemacht stellst du das einmal in den Einstellungen ein – danach erscheint er automatisch auf allen Dokumenten, egal ob du per WhatsApp, E-Mail oder ausgedruckt versendest.

Vom Angebot zur Rechnung mit einem Tipper

Der nächste logische Schritt: Wenn der Kunde „Ja" sagt, willst du das Angebot schnell in eine Rechnung umwandeln. Mit fertiggemacht geht das mit einem Tipper – du wandelst das bestehende Angebot um, passt bei Bedarf einzelne Positionen an, und hast die fertige Rechnung. Die schickst du dann ebenfalls per WhatsApp oder E-Mail – je nachdem, was der Kunde bevorzugt.

Kein doppeltes Abtippen, kein Wechsel zwischen verschiedenen Programmen, kein Suchen nach der richtigen Vorlage. Alles läuft auf dem Handy, auch ohne Internetzugang direkt auf der Baustelle. Das ist besonders praktisch, wenn du viele kleinere Aufträge abwickelst oder häufig direkt beim Kunden arbeitest: Termin, Angebot, Auftrag, Rechnung – alles aus der Hosentasche.

Wann WhatsApp sinnvoll ist – und wann besser E-Mail

WhatsApp eignet sich gut für:

  • Privatkundschaft, die ohnehin über WhatsApp mit dir kommuniziert
  • Schnelle Angebote für überschaubare Arbeiten
  • Rückfragen und Klärungen direkt nach einem Vor-Ort-Termin

Weniger geeignet ist es für:

  • Großaufträge mit umfangreichen Vertragsbestandteilen – da ist eine formelle E-Mail oft besser
  • Geschäftskunden, die Angebote per E-Mail für ihre Buchhaltung brauchen
  • Situationen, in denen du einen nachweisbaren Versandbeleg benötigst

In der Praxis nutzen viele Handwerker beide Wege parallel: WhatsApp für die schnelle Kontaktaufnahme und Bestätigung, E-Mail für die formelle Dokumentation. Mit einer App wie fertiggemacht kannst du in beiden Kanälen dieselbe PDF verschicken – du wählst einfach beim Teilen den passenden Kanal.

Jetzt ausprobieren

Wenn du bisher noch mit Word-Vorlagen oder handschriftlichen Zetteln arbeitest, probier es einmal anders: Lade fertiggemacht herunter, leg ein Angebot an und schick es direkt per WhatsApp. Du wirst sehen, wie viel Zeit du damit sparst – und wie professionell es beim Kunden ankommt.

Der erste Auftrag, den du damit schneller abschließt, macht die Umstellung mehr als wett.

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